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Gesamtschule - Häufige Fragen

Was versteht man unter einer Integrierten Sekundarschule?

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Beim Aufbau der Integrierten Sekundarschulen handelt es sich um ein spezielles Schulkonzept des Landes Berlin, bei welchem neben der Grundschule und dem Gymnasium lediglich die Sekundarschule als weiterer Schultyp im Bereich der Allgemeinbildung existiert. Damit ist seit Ende 2010 das bisherige dreigliedrige System mit der Hauptschule, der Realschule und der Gesamtschule aufgehoben. 

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Dazu passende Fragen:

Was versteht man unter dem dreigliedrigen Schulsystem?

Das deutsche Bildungssystem sieht nach dem Besuch der Primarstufe – die Grundschulbildung dauert mit Ausnahme der Bundesländer Berlin und Brandenburg vier Klassen – vor, dass Schülerinnen und Schüler beim Eintritt in die Sekundarstufe 1 verschiedene allgemeinbildende Schultypen besuchen können. In den meisten Bundesländern sind dies im Rahmen des so genannten dreigliedrigen Schulsystems die Hauptschule, Realschule und das Gymnasium – es kommt aber regelmäßig mit der Gesamtschule (Regelschule) noch ein weiterer Schultyp hinzu. 

Was versteht man unter dem sekundären Bildungsbereich bzw. der Sekundarbildung?

Nach der Beendigung der so genannten Primarstufe (die im Rahmen der Grundschule mit Ausnahme von Berlin und Brandenburg vier Jahre in Anspruch nimmt) treten Schülerinnen und Schüler in die sekundäre Bildungsphase ein. Dies bedeutet, dass fortan im Rahmen der Sekundarstufe 1 weiterführende (meist allgemeinbildende) Schultypen besucht werden, darunter die Hauptschule, die Gesamtschule, die Realschule bzw. das Gymnasium. Nach dem Abschluss der 10. Klasse kann die Sekundarstufe 2 anknüpfen, die neben der gymnasialen Oberstufe auch berufsbildende Schultypen integriert.  

Warum sind die Bildungsinstitutionen von Bundesland zu Bundesland eigentlich verschieden?

Grundsätzlich gilt: Bildung ist Ländersache. Jedes einzelne Bundesland der Bundesrepublik Deutschland kann daher in vielen Fällen maßgeblich darüber entscheiden, ob und in welcher Form Bildungsangebote im eigenen Land bestehen. Demnach kann es passieren, dass sich die Schul- bzw. Hochschullandschaft zwischen den einzelnen Bundesländern gravierend unterscheidet. So können etwa in einem Bundesland Studiengebühren anfallen, während sie im nächsten ausgesetzt sind oder wieder im nächsten generell nicht erhoben werden. Auch auf schulischer Ebene gibt es Unterschiede: Einige Bundesländer bieten das Abitur in 13 Jahren, andere hingegen haben sich für die verkürzte Variante in nunmehr 12 Jahren entschieden.

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